Masterplan oder Wahnsinn? Meine Planung Tischtennis Rekord im Detail
Wenn du glaubst, man setzt sich einfach hin und spielt mal eben 2.000 Tischtennisspiele im Jahr runter – dann hast du keine Ahnung vom Wahnsinn, den so eine Planung eines Tischtennis-Rekords mit sich bringt. Ich nehme dich heute mit hinter die Kulissen. Ungeschönt. Ungefiltert. Echt.
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Toggle🎯 Der Plan: 2.000 gewertete Einzelspiele in 365 Tagen
Der Rekordversuch läuft vom 1. November 2025 bis zum 31. Oktober 2026. Und das Ziel ist klar: 2.000 gewertete Einzelspiele – alle durch offizielle andro WTTV Cups, Ligaspiele oder vergleichbare Turniere. Kein Spaßturnier, kein Hobbykram. Alles zählt nur, wenn’s TTR-relevant ist.
Damit das funktioniert, muss ich durchschnittlich ca. 5,5 Spiele pro Tag spielen – an Feiertagen, bei Krankheit, nach Niederlagen, bei +30 Grad oder -5 im Winter. Der Kalender wird mein bester Freund und größter Feind zugleich.
📅 So sieht mein Cup-Kalender wirklich aus
Ich habe in einer Excel-Tabelle alle Cups für 2026 vorgeplant, die realistisch erreichbar sind. Beispiel gefällig?
- 01.01.2026: Zwei Cups in Holzwickede, 12 Spiele
- 03.01.2026: Drei Cups, Ziel: 18 Spiele
- Jede Woche: mindestens 3 Spieltage + 1–2 Ersatzcups
In der Josef-Reding-Schule in Holzwickede (meine Homebase) organisiere ich regelmäßig Turniere, um Planungssicherheit zu haben. Alle Cup-Termine findest du übrigens bald auch hier.
😤 Was mich wahnsinnig macht: 2 Monate Sperre zum Start!
Und jetzt kommt ein Punkt, der mich ehrlich gesagt irre macht – und der den gesamten Planung Tischtennis Rekord nochmal auf ein anderes Level hebt:
Der bisherige Rekordhalter konnte nach oder während der Corona-Zeit seinen Rekord mit 1.925 Spielen aufstellen – unter ganz anderen Voraussetzungen. Damals wurden die andro WTTV Cups durchgängig 12 Monate im Jahr gespielt. Kein Winterloch, keine Pause.
In meinem Fall sieht das anders aus: Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2025 dürfen laut Verband keine andro Cups ausgetragen werden. Das sind volle zwei Monate – einfach weg. Und zwar genau am Anfang!
Das heißt: Ich habe für denselben Weltrekordversuch effektiv nur 10 Monate Zeit – aber muss mehr Spiele machen. Klingt fair? Ist es nicht. Aber jammern bringt nix. Ich muss kreativ werden.
Vielleicht organisiere ich eigene TTR-wirksame Events bei uns in der Halle oder reise jede Woche nach Niedersachsen und greife auf Pokal- und Ligaspiele zurück, wo es möglich ist. Aber Fakt ist: Der Start des Projekts steht direkt unter Druck. Und genau das zeigt: Planung Tischtennis Rekord ist bei mir nicht nur Logistik – das ist sportlicher Überlebenskampf.
📈 Planung Tischtennis Rekord = Risikomanagement
Ich hab nicht einfach Turniere gebucht – ich habe Soll-Spiele pro Tag geplant, eine Ausfallquote einkalkuliert, Krankheitstage reserviert und sogar eine Art „Puffer-Monat“ im Sommer 2026 eingebaut. Ja, das klingt verrückt – aber ohne diese Planung wäre der Rekord zum Scheitern verurteilt.
Meine „Rekord-Matrix“ berücksichtigt:
- Turnierformate mit min. 5 Spielen pro Cup (Schweizer System)
- Spielort-Logistik (max. 90 Min. Anfahrt)
- Wetter, Ferien, Sperrzeiten
- Psychologische Belastung & Regeneration
🧠 Planung ist gut – Flexibilität ist besser
Trotz aller Planung weiß ich: Es wird Tage geben, da falle ich aus. Oder ein Turnier wird abgesagt. Oder, Oder Oder. Deshalb plane ich jede Woche mit Reserven. Ich hab’s mir zur Regel gemacht: „Ein Rekord darf flexibel sein – nur das Ziel muss bleiben.“
🤝 Ohne Orga kein Erfolg
Ein riesiger Dank gilt jetzt schon dem TTC Holzwickede, allen Cup-Ausrichtern, dem Bezirk Westfalen Mitte – und denen, die mich spontan aufnehmen, wenn ich einen Zusatzcup brauche. Auch Plattformen wie myTischtennis helfen extrem, um tagesaktuell zu reagieren.
📬 Willst du dabei helfen?
Ich suche noch Helfer*innen, Mitspieler, Leute mit Turniererfahrung oder einfach Begeisterte, die mich mal begleiten wollen. Schreib mir: marcus@tt-mission2k.de oder direkt über das Kontaktformular.
🔗 Weitere Links:
Und jetzt mal ehrlich: Ist das noch Planung oder schon Wahnsinn? Wahrscheinlich beides. Aber genau das macht’s spannend.



