🍺 Alkohol im Tischtennis – zwischen Geselligkeit und Problem
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ToggleIch liebe Tischtennis. Den Sport, die Menschen, den Wettkampf.
Und ich liebe es auch, nach einem langen, anstrengenden Cup in geselliger Runde mit den anderen ein Bier oder Radler zu trinken. Das gehört für mich zum Vereinsleben – genauso wie Fachsimpeln, Lachen und das gemeinsame Abbauen der Platten.
Aber in letzter Zeit habe ich öfter etwas erlebt, das mich nachdenklich macht.
Wenn jemand pro Spiel eine oder sogar zwei Flaschen Bier (0,33L) trinkt – und wir reden hier nicht von einem Turniertag mit nur einem Spiel – oder sich zusätzlich noch Spirituosen mitbringt, dann frage ich mich:
Ist das noch Geselligkeit oder ist das schon ein Problem?
⚠️ Wo fängt das Problem an?
Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, und im Amateursport gibt es keine offiziellen Kontrollen wie im Profisport. Trotzdem beeinflusst er die Konzentration, Reaktionszeit und Koordination – also genau die Dinge, die im Tischtennis entscheidend sind.
Manche sagen: „Das ist doch Privatsache.“
Andere: „Das gehört nicht an den Tisch.“
Doch was, wenn jemand ohne Bier kaum noch spielt? Ist das schon eine Abhängigkeit?
Oder ist es einfach ein festgefahrener Vereinsbrauch?
🏓 Alkohol im Tischtennis – Der Zwiespalt
Ich habe persönlich schon erlebt, dass Spieler nach übermäßigem Alkoholkonsum nicht mehr gerade am Tisch stehen konnten und beim eigenen Aufschlag fast umgefallen sind.
Als Gegner macht das definitiv keinen Spaß – und als Turnierausrichter hat man auch eine Fürsorgepflicht.
Bei drei Cups hintereinander kann das bedeuten, dass manche in 9 Stunden fast 20 Flaschen Bier trinken. Und wenn ich daran denke, dass wir demnächst einen 54h Cup mit 18 Cups am Stück ausrichten, bekomme ich ein mulmiges Gefühl, wenn genau solche Spieler sich dafür anmelden.
❤️ Keine Verurteilung – aber ein Appell
Mir geht es hier nicht darum, jemanden zu verurteilen.
Ich kenne nicht die persönlichen Geschichten, die Gründe oder Lebenssituationen, die zu so einem Verhalten führen.
Mir geht es um Sensibilisierung – weil mir die Gesundheit der gesamten Tischtennis-Community am Herzen liegt.
Ich möchte, dass wir alle lange und gesund unseren Sport ausüben können – und dazu gehört für mich auch, Risiken offen anzusprechen.
❓
Alkohol im Tischtennis – Offene Fragen an die Community
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Muss der Verband klare Grenzen setzen?
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Brauchen wir im Amateurbereich Sensibilisierungskampagnen wie im Profisport?
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Oder sollte es komplett im Ermessen der Vereine/Ausrichter bleiben?
💬 Was denkst du?
Ist Alkohol im Tischtennis harmloser Spaß oder ein unterschätztes Problem?
Schreib’s gerne in die Kommentare, schreib mir eine Nachricht oder sprich mich beim nächsten Cup direkt an.



