Schonungslos ehrlich: Meine 5 größten Ängste vor dem Weltrekordversuch
Wenn du denkst, so ein Weltrekordversuch ist nur Spaß, Adrenalin und Tischtennis satt – dann täuschst du dich gewaltig. Klar, ich liebe das Spiel. Aber zwischen Spiel 1 und Spiel 2000 liegen viele schlaflose Nächte. Heute will ich dir mal was erzählen, was du sonst selten liest: Meine 5 größten Ängste.
Inhaltsverzeichnis
ToggleWarum ich das mache? Weil ich glaub, dass Ehrlichkeit der Anfang von echtem Support ist. Wenn du mitfiebern willst, dann sollst du auch wissen, was mich nachts wachhält – und nicht nur, wie oft ich trainiere.
1. Die Angst vorm Körper, der nicht mitspielt
Ich bin keine 25 mehr. Ich hab Arthrose im Handgelenk, Knie knirschen, Tennisarm zickt – und trotzdem plane ich 2.000 Spiele in einem Jahr. Meine größte Sorge: Irgendwann sagt der Körper einfach „Stopp“. Und dann?
Deshalb arbeite ich auch mit gezieltem Krafttraining, wie z. B. funktionelle Übungen für Tischtennisspieler oder gezielter Regeneration. Aber trotzdem: Diese Angst ist real. Und sie ist ganz klar eine von meinen 5 größten Ängsten.
2. Die Angst vor dem mentalen Einbruch
Jede Woche zig Matches, Reisen, Frust über verlorene Spiele, Müdigkeit – mental ist das hier keine Spazierfahrt. Was, wenn ich irgendwann innerlich aufgebe? Kein Bock mehr auf Turnhalle, auf Aufwärmen, auf Druck?
Ich versuche, mit Journaling und Routinen gegenzusteuern. Aber seien wir ehrlich: Auch Kopfkino gehört zu meinen 5 größten Ängsten.
3. Die Angst vor dem Alleinsein
Ich habe tolle Leute im Rücken – Verein, Familie, Freunde. Aber oft bin ich auch alleine unterwegs. Neue Hallen, fremde Städte, fremde Gesichter. Der Gedanke, auf Dauer zu vereinsamen, nagt.
Deshalb freue ich mich über jeden, der mal mitkommt, mitspielt oder einfach schreibt. Und wer weiß – vielleicht lesen diesen Beitrag ja ein paar neue Gesichter, die einfach mal Hallo sagen wollen.
4. Die Angst, das Ziel zu verpassen
Ich hab’s laut gesagt: 2.000 Spiele. Steht überall. Auf der Website, auf dem Trikot, in der Presse. Was, wenn ich scheitere? Wenn’s am Ende 1.762 sind? Oder 1.999? Diese Zahl ist wie ein Schatten – immer da.
Und trotzdem: Der Versuch ist echt. Und scheitern gehört zum Leben. Aber klar – auch das ist eine von meinen 5 größten Ängsten.
5. Die Angst, dass es niemanden interessiert
Was, wenn ich spiele, schwitze, kämpfe – und keiner schaut hin? In Zeiten von TikTok und 8-Sekunden-Aufmerksamkeit fühlt sich ein Amateursportprojekt wie ein verdammt harter Kampf um Sichtbarkeit an.
Ich versuche, mit ehrlichem Content (natürlich auch mit KI, weil Schreiben nicht mein Ding ist) und echter Leidenschaft Menschen zu erreichen. Deshalb poste ich nicht nur Ergebnisse, sondern auch Gedanken wie diesen. Denn genau das ist die letzte von meinen 5 größten Ängsten.
Meine 5 größten Ängste – Was bleibt?
Vielleicht bist du jetzt überrascht, dass so ein Projekt nicht nur aus Matchbällen und High-Fives besteht. Aber weißt du was? Genau deshalb ist es echt. Und genau deshalb kann es wachsen.
Wenn du Teil davon werden willst – als Supporter, Sponsor oder einfach stiller Begleiter – dann schau mal hier:
Und wenn du mir einen Gefallen tun willst: Teil den Beitrag. Markier jemanden, der Tischtennis liebt. Oder schick ihn an einen, der denkt, Amateursport ist keine große Sache.
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Danke fürs Lesen – und fürs Verstehen. Nächster Beitrag? Vielleicht dann über meine Lieblingscups oder die besten Reaktionen in der Halle. Bis bald!




2 Kommentare
Hallo Marcus,
ich wünsche Dir viel Glück und Durchhaltevermögen bei Deinem Vorhaben. Hut ab schon einmal dafür.
Vergiss‘ dabei aber nicht, dass immer der Spaß im Vordergrund stehen sollte, auch wenn es ab und zu schwer sein dürfte. Unabhängig von der Zahl der Spiele ist dies heute leider bei manchen nicht der Fall.
Ich selbst habe es im letzten Kalenderjahr auf über 1.700 TTR-relevante Einzel gebracht, wobei ich kein bestimmtes Ziel und deshalb auch keinen Zwang in irgendeiner Form hatte.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir uns mal auf einem Race treffen würden; eventuell sogar nächstes Jahr auf Mallorca ;-).
Viele Grüße von einem Vielspieler aus dem TTBW
Peter Schillinger
Hallo Peter,
erstmal: Vielen Dank für deinen mega sympathischen Kommentar! Hat mich wirklich gefreut zu lesen. 🙏
Und Respekt – über 1.700 TTR-Einzel in einem Jahr ist ja auch komplett verrückt. Da merkt man sofort: Du gehörst definitiv auch zur Kategorie Vielspieler. 😄 Da weiß jemand ganz genau, wie sich lange Tischtennis-Wochenenden, viele Hallen und noch mehr Matches anfühlen.
Mit dem Spaß hast du absolut recht. Genau das versuche ich mir bei dem ganzen Projekt immer wieder selbst zu sagen. Klar – manchmal ist es auch einfach brutal anstrengend. Aber am Ende sind es genau die Dinge, die unseren Sport so besonders machen:
coole Matches, verrückte Geschichten aus den Hallen und vor allem die vielen Leute, die man dabei kennenlernt.
Ein Race zusammen wäre natürlich stark! Und Mallorca… ja gut… da müsste man mich jetzt auch nicht zweimal überreden. 😅
Wenn dich der Spieltrieb mal Richtung Ruhrgebiet treibt, bist du übrigens jederzeit herzlich bei uns in Holzwickede willkommen. Bei unseren Cups geht’s ziemlich entspannt und familiär zu – da bist du definitiv keine Startnummer, sondern Teil der Tischtennis-Familie.
Alle kommenden Cups findest du hier:
👉 https://racebuddy.de/2026/WTTV_TTC_Holzwickede_overview.html
Vielleicht sehen wir uns ja wirklich irgendwann mal am Tisch – würde mich auf jeden Fall freuen!
Sportliche Grüße aus dem Ruhrpott
Marcus 🏓